Das HDMI-Format ist heute ein gängiger Standard für die Bild- und Tonübertragung, weshalb viele Anzeigegeräte mittlerweile einen HDMI-Ausgang für die Nutzung voraussetzen. Ist dies nicht der Fall, wird ein USB HDMI-Adapter benötigt.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass eine Vielzahl an Geräten wie Laptops, Computer & Co. nicht immer über eine ausreichende Menge an Anschlussstellen verfügen.

Wofür wird ein USB auf HDMI-Adapter benötigt?

Grundsätzlich existieren in der praktischen Anwendung mehrere Fälle, in denen ein USB auf HDMI-Adapter eine sinnvolle Lösung darstellt.

  • um Videosignal über USB auszugeben
  • wenn ein Laptop nicht über ein HDMI-Ausgang verfügt
  • wenn ein HDMI-Ausgang schon belegt ist

So kann es unter anderem vorkommen, dass ein Gerät erst gar nicht mit einem HDMI Ausgang ausgestattet. HDMI-Kabel anschließen ist gar nicht möglich.

Dies kann zum Beispiel eintreten, wenn an einem Computer mehrere Monitore angeschlossen sind und der Nutzer zusätzlich noch ein weiteres Gerät wie beispielsweise einen Fernseher mit dem PC verbinden will.

Hier kann ein passender Adapter äußerst nützlich sein, da mit seiner Hilfe kein lästiges Umstecken der Kabel notwendig ist.

Gibt es Unterschiede zwischen USB 2.0 und 3.0?

Ja Moderne Laptops und Computer mit einem Baujahr nach 2008 verfügen in der Regel sowohl über USB 2.0 und USB 3.0 Anschlüsse. Trotz der optischen Ähnlichkeit, unterscheiden sich die beiden Varianten technisch deutlich voneinander.

  • USB 2.0: 480 Mbit/Sec, 500mA, schwarz
  • USB 3.0: 4,8 Gbit/Sec, 900mA, blau

So arbeitet die 2.0 Variante mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von nur 480 Mbit pro Sekunde, während USB 3.0 Schnittstellen bis zu 4,8 Gbit pro Sekunde liefern können.

Auch die Stromstärke ist mit 900 mA bei USB 3.0 rund 400 mA größer bemessen als bei USB 2.0 Verbindungen.

Hinzu kommt, dass USB 3.0 Verbindungen Daten simultan in beide Richtungen übertragen können, während beim 2.0 Standard nur eine Übertragungsrichtung zum selben Zeitpunkt möglich ist. Somit ist ein USB 2.0 zu HDMI-Adapter nicht zu empfehlen.

Reicht bei USB 2.0 bis 3.0 ein einfaches Adapterkabel aus?

Nein In den meisten Fällen reicht dabei allerdings nicht ein einfaches Adapterkabel aus, da die Formate USB und HDMI in ihrer Grundstruktur auf völlig unterschiedliche Datenformate ausgelegt sind. Man spricht sogar nicht von einem USB auf HDMI-Adapter sondern von einem USB auf HDMI-Konverter.

So übertragen sämtliche USB-Anschlüsse bis zur Variante 3.0 üblicherweise keine Videodateien, sodass diese zuerst umgewandelt werden müssen.

Dies ist auch ein Grund dafür, warum es sich bei den meisten USB auf HDMI-Adaptern im technischen Sinn um Konverter handelt.

USB Typ C auf HDMI-Adapter

Die neuste Entwicklung im Bereich der USB-Schnittstellen hört auf den Namen USB 3.1 mit dem USB-C-Stecker und arbeitet etwa doppelt so schnell wie die Version 3.0.

Vorteile:

  • Datenrate bis zu 10 Gbit/Sec
  • hochaufgelöste Audio- und Videosignale können ohne zusätzlichen Konverter übertragen werden
  • Auf diese Weise reicht bei USB 3.1 Ports ein einfaches Adapterkabel völlig aus
  • die schnellere Datenübertragung sorgt zudem für ein flüssiges Bild mit synchroner Tonwiedergabe
  • 100 % kompatibel

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