Seit dem Jahr 1987 hält sich der VGA-Anschluss im Bereich der Videoübertragung. Diese wird jedoch mehr und mehr von HDMI abgelöst. Aufgrund der zahlreichen Anwendungen ist die analoge Schnittstelle auch heutzutage bei vielen Monitoren, Beamern oder Fernsehern vertreten. Da jedoch die neuen Geräte alle auf digitale Schnittstellen wie DVI setzen, muss ein DVI-VGA-Adapter eingesetzt werden.

Worauf muss ich beim DVI-VGA-Adapter achten?

Damit man das Signal von der digitalen Schnittstelle DVI auf das analoge VGA bekommt, muss ein spezieller Adapter verwendet werden.

  • nur DVI-I und DVI-A ist mit VGA kompatibel
  • kein Konverter nötig
  • maximale Auflösung 1920×1080
  • analoge Signalübertragung

Dabei ist zu beachten, dass nur DVI-A und DVI-I mit VGA kompatibel sind und somit per Adapter einfach verbunden werden können.

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©shutterstock – pablofdezr


Das liegt daran, dass beide DVI-Bauarten die für das VGA notwendigen analogen Signale übertragen. In diesen Fällen kann ein passiver DVI-VGA-Adapter oder auch einfach ein direktes DVI-VGA-Adapterkabel eingesetzt werden.

Positiv dabei ist, dass kein zusätzlich Konverter von Nöten ist, da alle notwendigen Signale bereitstehen.

Bei der Übertragung zwischen DVI und VGA ist man von der Bildqualität auf die Leistung des VGA-Anschlusses begrenzt. So ist dieser zwar grundsätzlich in der Lage eine FullHD – Auflösung zu bieten, jedoch kann die Bildqualität durch die Umwandlung der Signale etwas abschwächen.

Was sind die Unterschiede zwischen DVI und VGA?

Die analoge „Video Graphics Array“ – Schnittstelle hat sich im Technikbereich sehr gut etabliert und wurde mit seiner Einführung zum absoluten Standard in der Bildübertragung.

Die 15 – polige VGA-Schnittstelle war so gut wie auf jedem elektrischen Wiedergabegerät, Computer, Laptop, Beamer, uvm. verbaut.

„Digital Visual Interface“ (DVI) gilt als eine Art Nachfolger von VGA und ist, im Gegensatz zu seinem analogen Vorgänger, für eine digitale Übertragung ausgelegt.

Während VGA rein analog ist, können mit DVI, je nach Bauart sowohl digitale (DVI-D), als auch analoge Signale (DVI-A) übertragen werden. Mit DVI-I werden sogar gleichzeitig analoge und digitale Signale übertragen.

Die maximale Belegung von DVI besteht aus 24 + 5 Kontakten, wobei sich die Belegungen der verschiedenen Bauarten von einander unterscheiden.

Wo wird DVI und VGA noch verwendet?

  • Monitore
  • Beamer
  • Computer

Sogar nach Jahrzehnten werden heute noch einige elektronischen Geräte mit der Standardschnittstelle VGA ausgestattet, da ihr Einsatzgebiet so weit verbreitet ist.

Jegliche Bildübertragungen wurden über diese analoge Schnittstelle übertragen. So gut wie jeder Computer und Laptop verfügt eine VGA – Schnittstelle, um das Bild auf ein Wiedergabegerät zu spiegeln. Gerade im Computerbereich kam VGA standardmäßig zum Einsatz.

Sein digitaler Nachfolger löst jedoch seit Jahren die alte Schnittstelle Schritt für Schritt ab und bietet aufgrund seiner verschiedenen Bauformen auch mehr Anwendungsmöglichkeiten.

Auch wenn HDMI inzwischen der gängige Digitalstandard ist, vor allem da es auch Audio übertragen kann, sind DVI-Schnittstellen gerade bei Monitoren und Beamern immer noch stark vertreten. Diese können über HDMI-DVI-Adapter verbunden werden.

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